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Eichis Weblog
come in and open your mind ;)

Politik

Munsterung mit Folgen

Es gibt die wildesten Geschichten, wie Leute versucht haben, ausgemustert zu werden. Es gab die "Schwulen", die "Bettnässer", die "Drogenkonsumenten", die "total Kaputten", die "psychisch Kranken" und viele noch ausgefallenere Sachen. Was viele Simulanten nicht wussten, und darüber schreibt heute SpiegelOnline: All diese Krankheitssymptome werden in einer sogenannten G-Akten festgehalten. Diese Akte ist noch nach vielen Jahren einsehbar. Vor allem Versicherungen scheinen ein Augenmerk auf jene beworfen zu haben; so kann es passieren, dass eine Versicherung einen "Bettnässer mit regelmäßigem Bänderriss und akuten Gelenkschmerzen" nicht aufnimmt, wenn das in der G-Akte so notiert wurde.
Auch "öffentliche Arbeitgeber" beantragen nicht all zu selten Akteneinsicht.
Da bin ich dann mit T2 doch nochmal gut weggekommen ;) Aber der Bund muss trotzdem ohne mich.
......Abtreten!

(Quelle: Spiegel.de)

Essen und CO²

Heute bin ich an einen sehr ungewöhnlichen Artikel auf SpiegelOnline geraten, der sich damit außeinandersetz, in wiefern CO² Austoß mit den Essensgewohnheiten zusammen hängen.
Erstaunlicherweise heist es dort: "Vegetarier und Frauen, die relativ wenig essen (rund 2000 Kilokalorien pro Tag) erweisen sich als praktizierende Klimaschützer. Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur zwischen 0,65 und 0,98 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein typischer Fleischesser kommt hingegen auf 1,82 Tonnen, schätzt das Bayerische Landesamt für Umwelt." Als Ursache wird unter anderem das klimaschädigende Methan genannt, das bei der Haltung von Rindern entsteht.
Die Differenzen innerhalb eines Jahres seien so drastisch, dass Vegetarier pro Jahr "locker einmal nach Mallorca und zurückfliegen können - ihre CO2-Bilanz wäre dann immer noch günstiger als die des Fleischessers."
Ein wichtiger Faktor sei natürlich auch das Herkunfsland. Wer seine Ernährung nach der Saison richtet, spart jede Menge CO²-Ausstoß durch Transportkosten.

Ein auf jeden Fall amüsanter, interessanter und zugleich ungewöhnlicher Artikel, auf jeden Fall lesenswert.

(Quelle: Spiegel.de)

Unterschied von Mann und Frau

Welche Unterschiede gibt es zwischen den 2 definierten Geschlechtern? Ist sie sensibler, ist er kräftiger, kauf sie gern ein und steht er auf Fussball? Führt sie längere Telefonate und er denkt ständig an Sex?

Ob die Geschechterrollen anerzogen sind oder ob es in den Genen liegt, darüber kann lange debattiert werden.

Ein signifikanter, seit Jahren bekannter und doch noch nicht überwundener Unterschied besteht im Berufsleben.
Einer neuen Studie zufolge sind die Stundenlöhne im Schnitt, wohlbemerkt bei gleicher Arbeit, bei Frauen um 15% niedriger.
Dabei sind Frauen bei akademischen Abschlüssen längst erfolgreicher als das schwächere Geschlecht. In der Politik dominieren die Männer mit erschreckenden 73% in allen EU-Staaten und Deutschland sind immerhin 32% der Abgeordneten weiblich definiert.

Um am morgigen Weltfrauentag ein Zeichen zu setzen will die CDU und die CDU für die Leute mit dem etwas kleineren Geldbeutel (SPD) einen Antrag stellen, der die Bundesregierung beauftragen soll, für gleiche Entgelte bei gleicher Arbeit zu sorgen.

Was mir zu diesem Thema als erstes einfällt, ist der seit einiger Zeit diskutierten -meiner Meinung nach längst hinfällige- gesetzlich garantierte Mindestlohn, der zumindest die Ungleichbehandlung im Niedriglohnsektor überwinden würde, in welchem Frauen hauptsächlich vertreten sind.

Ansonsten sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass die Zeiten des Patriarchats in vielen Bereichen noch nicht völlig überwunden scheinen, was gegebenenfalls auch auf die Ungleichverteilung der Hirnfunktionen bei einigen Männern zurückgeführt werden könne.

(Quelle: Spiegel.de)

Die OpenSource-Welle kommt

Wer nicht mitsurft, verpasst den Anschluss.

Wöchentlich, wenn nicht sogar schon fast täglich strahlen meine Augen aufs neue, wenn ich von der voranschreitenden Migration auf freie Software bzw. OpenSource Software lese.
Die Müncher Stadtverwaltung setzt bereits Linux ein, Kuba, Südafrika wollen nachziehen, Amsterdam plant die ersten Linuxeinsatz-Tests. Frankreich "ist auf dem Geschmack gekommen", das schwedische Militär setzt in Zukunft auf Linux.
Frankreich verteilt 170.000 USB-Sticks vollgepackt mit freier Software wie OpenOffice.org, Firefox, Thunderbird, etc. an Schüler und vor allem zukünftige Abiturieren.
Eine EU-Studie erkennt die Wirtschaftlichkeit von OpenSource Software.

Weiter gehts..... Doc-Dateien ade, odf juhe?
Das freie Office-Dokumente Format, gewinnt immer mehr an Beliebtheit.
Frankreich spricht sich für das odf Format in behördlichen Dokumenten aus, der US-Bundestaat Massachusett setzt bereits auf odf und vieles vieles mehr, wohl hab ich einiges vergessen oder noch nicht alles mitbekommen...was sich auf jeden Fall zeigt ist: Es geht voran, mal in kleinen, mal in großen Schritten...und wie sieht es mit deiner Software aus...schon zukunftsorientiert?

Gibst du noch Geld für die Gegenwart aus oder hast du die Zukunft schon frei Haus?

Atomstrom ist wieder in - zumindest in den Köpfen

Ständig werde ich mit sehr schlecht recherchierten Debatten über Atomenergie konfrontiert; sei es im Zug, in der Schule, im Internet oder sogar auf dem Jugendumweltkongress.

Aus diesem Anlass, möchte ich auf folgenden Link des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit verweisen:
Atomenergie: Fragen und Antworten
Dort wird relativ gut und knapp dargelegt, wieso Atomenergie weder gut für die Umwelt ist, noch, warum Atomstrom Deutschland unabhängig macht. Beschrieben wird, warum Atomenergie keine Arbeitsplätze sichert und wieso Atomstrom keine Versorgungssicherheit schafft.

Was mir dort jedoch fehlt, ist die Widerlegung des Standard-Argumentes: "Erneuerbare Energie ist ja nur tragbar, weil sie subventioniert wird". Für Menschen die es interessiert, warum dieses Argument totaler Unfug ist, habe ich folgenden Link:
Tagesschau.de: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Kleine Erklärung dazu: Die 3 großen Energiekonzerne haben die Auflage, selbst erzeugt erneuerbare Energie zur einen hochen Mindestpreis abzukaufen, das hat nichts mit Steuergeldern zu tun und sagt aber wiederum auch nicht aus, das Strom aus erneuerbaren Energien "zu teuer" ist.

Wenn man zu Greenpeace Energie wechselt, zahlt man auch nur 19,9 Cent/kWh und 9,50 Euro/Monat.
Bei EnBW zahl man je nach Verbrauch bei geringem Energiebedarf 20,52 Cent/kWh, wenn man tüchtig Energie verschwendet sogar nur 18,46 oder 17,43; Grundpreis pendelt zwischen 5-12 Euro.

Wer energiesparend lebt, spart mit erneuerbarer Energie sogar noch Geld...

Filmkritik: "Mein Führer"

Die Hauptrolle wird von -the one and only- Helge Schneider gespielt.
Nachdem ich jetzt alle positiven Aspekte des Film genannt habe (ja, es sind leider wirklich nicht viele) will ich erläutern, was mir an dieser Komödie überhaupt nicht gefallen hat:
Den missglückte Versuch, dem Inhalt der Geschichte doch ein wenig Ernsthaftigkeit zu geben, welcher durch gewisse Szenen, die auf die Grausamkeit zu jener Zeit hinwiesen und teilweise Verwendung von historischen Originalaufnahmen verbrochen wurde, irritierte mich als Zuschauer doch sehr, da mir nicht mehr klar war, was jetzt eigentlich zynisch sein sollte und was nicht.
Einige Nebenhandlungen machten sehr stark den Anschein, als soll damit die Filmlaufdauer, wie Koks mit Mehl gepanscht, künstlich gestreckt werden.
Überaus witzige Szenen (in der Fachsprache auch "Brüller" genannt) waren selten bis gar nicht zu finden. Ein paar wenige, der Witzigkeit nahe kommende Stellen, konnten das ganze Schlamassel letztendlich auch nicht mehr retten.
Auch wenn Hitler dabei des öfteren auf die Schippe genommen wurde, waren es wohl die Zuschauer, die sich am Ende des Films verarscht vor kamen - so zumindest erging es mir.
Es mag wohl auch an den hohen Erwartungen gelegen haben, die ich an jenem Film hatte.
Alleinig einer Aussage, die Helge Schneider von sich gegeben hat, kann ich nur voll und ganz zustimmen: Der Film ist einfach nicht lustig. Quelle
Fazit: Ich rate jedem, der den Film noch nicht gesehen hat, es dabei zu belassen und den Abend anderweitig zu genießen.

Darf der Staat bald auf allen Festplatten schnüffeln?

Wenn ich das schon wieder lesen, hoffe ich doch sehr, dass die Opposition diesem Gesetzesentwurf erfolgreich einen Strich durch die Rechnung macht: Online-Festplatten-Durchsuchung via Internet um präventiv handeln zu können.

So sagte Schäuble(CDU) in einer Rede über die "Gesamtstaatliche Sicherheit": Das Internet sei "Fernuniversität und Trainingscamp" für Terroristen. Wenn der wüsste, was für Terrorszenarien sich mit Playmobil Figuren durchspielen lassen...oweia

Es dauert nicht mehr lange, dann kann man das Wort "Privatsphäre" aus jedem Duden streichen...warum ein Wort für etwas, das es nicht mehr gibt?

Glücklicherweise stehen die Chancen sehr hoch, dass die Entscheidung des Bundesgerichtshofes, auf welche im Moment noch gewartet wird, gegen solche eine Maßnahme gefällt wird.

Sollte erstmal das Schnüffeln erlaubt werden, kommt als nächstes, dass es Verboten wird, Maßnahmen zu ergreifen, die das Schnüffeln verhindern könnten....ähnliches Beispiel hatten wir beim eMail "Lauschangriff" und der in manchen Staaten verbotenen Verschlüsselungstechnik PGP.

Quellen: heise.de

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