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Eichis Weblog
come in and open your mind ;)

Kunst und Musik

Wüste Welle Bildungsmagazin: Eichis erste Radiosendung

Am Montag vor 2 Wochen war ich das erste Mal im Bildungsmagazin des freien Radios "Wüste Welle Tübingen/Rottenburg" zu hören. Insgesamt eine gute Erfahrung die ich gerne ausbauen will. Somit werde ich wohl von nun an jede zweite Woche Montag von 17-18Uhr live auf Sendung sein. Die anderen Montage läuft jeweils die Wiederholung der vorherigen Woche.

Ein wenig zum Ablauf:
Ein Teil der Arbeit zur Vorbereitungen der Sendung besteht darin, den Inhalt von Pressemitteilungen und andere Neuigkeiten in einen vorlesefreundlichen Text zu verfassen. D.h. komplizierte Satzverschachtelungen und lange Wörter vermeiden. Die Sätze einfach halten und des öfteren mal einen Punkt machen, z.B.:

Mehr Professorinnen bis 2020 an der Universität Hohenheim

Der neue Gleichstellungsförderplan der Universität Hohenheim führt eine Quotenregelung für Wissenschaftlerinnen ein. Der Anteil von Professorinnen soll bis 2020 auf 20% und langfristig auf 30% steigen. Eine zentrale Maßnahme ist der Einsatz einer Datenbank für exzellente Wissenschaftlerinnen.

Weiterhin besteht eine Aufgabe darin, gesammeltes Material (Interviews, Mitschnitte, etc) für die Sendung zu schneiden und ggf. die Tonhöhen und die Lautstärke zu normalisieren. Bei Materialmangel kann auch mal ein Blick auf die Materialsammlung von freie-radios.net geworfen werden. Dort bieten andere freie Radios Teile ihres Materials an, sowie das eigene kann dort auch angeboten werden.

Veranstaltungshinweise für die Region werden i.d.R. auch recherchiert und sortiert um sie in der Sendung passend präsentieren zu können.

Zum Schluss ist es natürlich die Übung, die es einem ermöglicht, ungehemmt und frei im Radio zu sprechen und der Sendung damit interessant und frisch zu halten.

Seit der letzten Sendung versuchen wir vermehrt auf freie Musik (Open Culture) zu setzen, um die Sendung anschließend komplett ins Netz stellen zu können.

Insgesammt kann ich es nur empfehlen, sich mal das freie Radio in seiner Umgebung anzuschauen, denn es macht unheimlich Spaß und erhöht den eigenen Erfahrungsschatz immens, auch was das Rede vor einem Mikrofon angeht.

Artikelempfehlung: Einführung in die Künstliche Intelligenz

Empfehlen kann ich den Artikel Douglas Hofstadter: Ein Gespräch über Grenzen Künstlicher Intelligenz auf ZEIT ONLINE. Eine nette Einführung in die Grenzen und Fortschritte der Künstlichen Intelligenz.
Ein kurze Stelle, die mir sehr gefallen hat und welche euch den Artikel schmackhaft machen soll, gleich vorweg:

ZEIT Campus: Könnten Sie ein konkretes Beispiel für solch eine Mikrowelt geben?

Hofstadter: Ich spreche von winzigen Analogien und Analogieschlüssen. Zum Beispiel die Frage: Wenn die Buchstabenfolge ABC zu ABD wird, wozu wird dann die Buchstabenfolge PQR? Das ist eine Aufgabe, für die fast jeder erwachsene Mensch die Lösung PQS anbietet. Diese Antwort ist von zahlreichen stillschweigenden und nicht zuletzt ästhetischen Voraussetzungen bedingt. Schließlich böte sich auch PQD als Antwort an, nach dem Prinzip: Der letzte Buchstabe wird durch D ersetzt. Oder auch ABD, nach dem Prinzip: Jede Buchstabenfolge wird durch ABD ersetzt. Meine besten Doktoranden verbringen mehrere Jahre damit, Programme zu schreiben, die solche Probleme bearbeiten können. [....]

ZEIT Campus: Und mit der Lösung solcher Aufgaben haben die besten Programme Probleme?

Hofstadter: Die Frage ist bereits, was es bedeutet, "Probleme mit der Lösung zu haben". Instinktiv würden wir im ersten Fall sicher nicht an PQD als Lösung denken. Andererseits verstehen wir schon, wie man auf diesen Vorschlag kommen kann. Und schlägt uns einer ABD als Lösung vor, denken wir vielleicht, was für ein Schelm, und lachen dann gemeinsam. Aber ein Computerprogramm findet die Lösung ABD einfach nicht lustig. Das ist nur ein winziges Beispiel, das zeigt, wie unermesslich komplex die Leistungen des menschlichen Geistes sind.

Des weiteren wird der Turing-Test erklärt, über das "Ineinander leben" von Menschen philosophiert, die Qualität von kopierten Gehirninhalten erläutert, über die Angst vor Prostatakrebs von Robotern gewitzelt und vielem mehr. Empfehlenswert!

Mein Besuch im Haus der Geschichte Baden-Würtemberg oder: Was auf Goa-Partys noch fehlt

Gestern besuchte ich das Haus der Geschichte Baden-Würtemberg, leider war es mir nicht gestattet in den Ausstellungsräumen zu photographieren.
Alles in Allem war die Ausführung ganz nett, jedoch war der historische Faden etwas schwerer zu verfolgen. Vielmehr war es eine Ausstellung von Gegenständen, chronologisch sortiert, wie man es eben von einem Museum erwartet.
Ohne Vorwissen kann man aus diesem Museumsbesuch wenig Zusammenhänge mit nach Hause nehmen. Somit hatten mich irgendwelche Fahnen von 1840 weniger Interessiert, die Aufrufe und Wahlzettel von 1918 bis 1938 fand ich hingegen sehr interessant.

Sehr erstaunt jedoch war ich über einen Raum, den wir nach Ende der Ausstellungsräume betreten haben. Zuerst hatte ich das Gefühl, wir hätten von hinten eine Theaterbühne betreten.
Jedoch waren wir auf einer sehr witzige Chill-Out-Area für Museumsbesucher gestoßen. So etwas würde man sich nach 3 Stunden tanzen auf jeder Goaparty nur wünschen...

Durchsuchtige Halbkugeln aufgehängt an Ketten mit integriertem Sitzkissen, umkreist von virsuellen Effekten und 5 Sekunden-Ausschnitten aus allerlei Komödien und ähnlichem. Je nach Drehung des Halbkugel-"Schalltrichters" konnte man sich anderen akustischen Phänomenen hingeben...

Filmkritik: "Mein Führer"

Die Hauptrolle wird von -the one and only- Helge Schneider gespielt.
Nachdem ich jetzt alle positiven Aspekte des Film genannt habe (ja, es sind leider wirklich nicht viele) will ich erläutern, was mir an dieser Komödie überhaupt nicht gefallen hat:
Den missglückte Versuch, dem Inhalt der Geschichte doch ein wenig Ernsthaftigkeit zu geben, welcher durch gewisse Szenen, die auf die Grausamkeit zu jener Zeit hinwiesen und teilweise Verwendung von historischen Originalaufnahmen verbrochen wurde, irritierte mich als Zuschauer doch sehr, da mir nicht mehr klar war, was jetzt eigentlich zynisch sein sollte und was nicht.
Einige Nebenhandlungen machten sehr stark den Anschein, als soll damit die Filmlaufdauer, wie Koks mit Mehl gepanscht, künstlich gestreckt werden.
Überaus witzige Szenen (in der Fachsprache auch "Brüller" genannt) waren selten bis gar nicht zu finden. Ein paar wenige, der Witzigkeit nahe kommende Stellen, konnten das ganze Schlamassel letztendlich auch nicht mehr retten.
Auch wenn Hitler dabei des öfteren auf die Schippe genommen wurde, waren es wohl die Zuschauer, die sich am Ende des Films verarscht vor kamen - so zumindest erging es mir.
Es mag wohl auch an den hohen Erwartungen gelegen haben, die ich an jenem Film hatte.
Alleinig einer Aussage, die Helge Schneider von sich gegeben hat, kann ich nur voll und ganz zustimmen: Der Film ist einfach nicht lustig. Quelle
Fazit: Ich rate jedem, der den Film noch nicht gesehen hat, es dabei zu belassen und den Abend anderweitig zu genießen.

Tarzanpanorama - Bilder zum Träumen

Vor einiger Zeit bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich keinem vorenthalten will. Es handelt sich hierbei vermutlich um einen Hobbyfotographen. Er macht seit vielen Jahren Panoramabilder die, -seiner Meinung nach- viel zu selten gemacht werden.
Wenn ihr seine Bilder gesehen habt, bleibt euch nichts anders übrig, als ihm zuzustimmen.
Solche wunderschönen Bilder bekommt man wirklich nicht oft zu sehen. Mich packt jedesmal die Reiselust aufs neue, wenn ich die Seite besuche...zum Glück habe ich schon jemanden gefunden der mit mir nächsten Sommer durch Frankreich, England und Schottland trampen will ;)

So, nun will ich euch den Link nicht weiter vorenthalten:
Tarzanpanorama
(Bilder unter dem Punkt "Gallery")

Raggakings - 24h/7d Reggae Radio

Wer auf Reggae steht und keine Lust mehr hat, seine 3 CD hoch und runter zu hören, dem möchte ich gerne Raggakings ans Herz legen. Internet-Radio vom feinsten: Bester Reggae von allen Ecken der Erde, von Roots bis Dancehall. Einfach mal reinhören, schaden kann es ja nicht. Den Link zur Seite findet ihr hier

Der Sender zeichnet sich auch dadurch aus, dass nicht einfach stupide ein Track nach dem anderen abgespielt wird, sondern das ein Moderator durchs Programm begleitet, der selbst manchmal Hand...bzw. Stimme anlegt.

Hinterlasst doch euren Eindruck vom Sender als comment ;)

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