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Kultur

12 Aug

Tipp: Kochbuch - Vegetarische und Vegane Brotaufstriche

Published by Eichi

Auf meiner Suche im Netz, nach ein paar Rezepten für möglichst vegane oder zumindest vegetarische Brotaufstriche, bin ich auf ein sehr gutes kleines Kochbuch gestoßen, dass eine große Variation von Brotaufstrichen und diversen Brotbelägen enthält, welche sich dank einer kurz und knapp geschriebenen Kochanleitung im Handumdrehen zu Hause kreieren lassen.

Das Design ist auch hervorragend und macht sich, ausgedruckt im Schrank, auch optisch richtig gut!

Die Rezeptsammlung ist freundlicherweise ausdrücklich zur Weitergabe und Ergänzung freigegeben.

Es ist auch eine E-Mail-Adresse angegeben, die ich bereits genutzt haben, um ich zu bedanken, jedoch werde ich den Autor nun erneut anschreiben und ihm vorschlagen, explizit die Creative Commons Lizenz zu verwenden.

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Kultur
10 Aug

Kommentar: Muss es denn immer ein App sein?

Published by Eichi

Was ist ein App?
Bekannt wurde diese Mischung aus Abkürzung und Wortkreation durch die Werbung des Apple App Stores. Mitunter ein Spruch aus der Werbung ist "Es gibt für fast alles ein App" (vgl. schwäbisch: "Es goid fia älles a äbbs")
Doch diese Wort hat sich nun im Stil eines Trojaners auf viele anderen Smartphones übertragen, es scheint - im Gegensatz zu den Apps selbst - Betriebsystemunabhängig zu sein.
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Der erste Gedanke, der mir beim Wort App einfällt, sind kleine Programme für das iPhone, die einem Bescheid geben, wann man seine Blumen gießen muss, wie viele Schritte man gelaufen ist oder um seinen Ort und die Art des Stuhlgangs mit seinem Mitmenschen zu teilen.
Im besten Fall gibt noch Apps für den Zugfahrplan oder das Auffinden des nächsten Restaurants in der Umgebung. Zusammengefasst ein riesiger Haufen useless stuff.

Nicht zuletzt deswegen gibt es auch das Wort "App-shit", das das Handeln von Personen beschreibt, die ihren halben Tag damit verbringen, sinnlos in den Weiten der Mini-Applikationen herumzustochern und diese kostenlos oder kostenpflichtig auf ihrem Kleingerät installieren. Mit dem primären Ziel, andere Leute damit zu nerven. Es gibt mehr als 160.000 dieser gefrickelten 400-Codezeilen Software.

Es stört mich dabei auch nicht unbedingt die technische Umsetzung, die mag ggf. ja ab und an mal ganz gut sein. Schmerzen bereitet mit dabei mehr der "IT-Kultur" Aspekt, der hierbei mit Füßen getreten wird.
Es ist zum einen das Zeitalter, in dem hierzulande fast jeder die Möglichkeit hat, einen leistungsfähigen Rechner in der Hosentasche mit sich herumzutragen zum anderen ist es ist es selbiges Zeitalter, in dem diese Möglichkeit genutzt wird, um seine Lebenszeit mit stupiden Mini-Applikationen zu verschwenden.

Früher wurde ich, als Leute mein N800 gesehen haben, gefragt, was das denn sei und ich konnte in etwas antworten: "Das ist eine Art Mini-Computer mit dem ich all das tun kann, was man mit dem PC auch machen kann. Es gibt E-Mail-Programme (claws-mail), Messanger (Pidgin), Office-Anwendungen (Abiword, gnumeric), Musikplayer, .... damit erstelle ich Karten für OpenStreetmap, habe meine Termine beisammen, beantworte im Zug schon mal eine E-Mail, erstelle kleine Dokumente und Tabellen oder blätter nochmal etwas in einem digitalen (Hand-)Buch nach..."
Heute findet ein Dialog in selbiger Situation nur noch wie folgt statt: "Is das ein iPhone?", "Nein, ein etwas älteres Gerät, nennt sich N800", "ah okay. Gibts da auch so Apps dafür?", "Nein, zum Glück gibt für mein Gerät noch richtige Programme".

Ich kann im Moment nicht beantworten, was genau der Grund ist, warum es mir beim Wort App den Magen umdreht. Sicherlich spielt dort auch die Vertriebspolitik von Apple eine Rolle. Der Zentrale App Store, der von einer Firma fast unumgänglich kontrolliert wird. Die Möglichkeit, dass diese Firma Programme auf dem privaten Gerät des Endanwenders nachträglich löscht. Die Art der Programmvermarktung, die mich fast an Jamba! Abonnements erinnert.
Vielleicht ist es auch die iPhone-Benutzer Mentalität, die ihr Gerät, samt sich selbst,  für etwas besonderes halten. Selten hört man einen iPhone-Nutzer, wie bei jedem anderen Gerät auch, von seinem "Handy" oder "Smartphone" reden. Nein, man besitzt explizit ein iPhone. ("Moment ich glaube, mein iPhone klingelt"). Vielleicht sind es auch einfach die Apps an sich, die sich in der Masse verhalten, wie ein Meer bunter Quietsche-Enten, in das man, 30km vom nächsten Ufer entfernt, hinein geschmissen wird.

Ich wäre froh, die Apps würden dort bleiben, wo sie hingehören: Auf dem iPhone. Ungern möchte ich jedes Programm, das auf einem mobilen Gerät installiert ist, als App bezeichnen. Der Ursprung, die Apps auf dem iPhone, für welche das Wort am Anfang  kreiert wurde, beschreiben für mich etwas, dass ich nicht auf meinem Gerät haben möchte.

Letztendlich ist es nur ein negatives Gefühl gegenüber diesem Wort, aber ich scheine es nicht los zu werden, woher auch immer es nun genau kommen mag

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Kultur
23 Sep

Wüste Welle Bildungsmagazin: Eichis erste Radiosendung

Published by Eichi

Am Montag vor 2 Wochen war ich das erste Mal im Bildungsmagazin des freien Radios "Wüste Welle Tübingen/Rottenburg" zu hören. Insgesamt eine gute Erfahrung die ich gerne ausbauen will. Somit werde ich wohl von nun an jede zweite Woche Montag von 17-18Uhr live auf Sendung sein. Die anderen Montage läuft jeweils die Wiederholung der vorherigen Woche.

Ein wenig zum Ablauf:
Ein Teil der Arbeit zur Vorbereitungen der Sendung besteht darin, den Inhalt von Pressemitteilungen und andere Neuigkeiten in einen vorlesefreundlichen Text zu verfassen. D.h. komplizierte Satzverschachtelungen und lange Wörter vermeiden. Die Sätze einfach halten und des öfteren mal einen Punkt machen, z.B.:

Mehr Professorinnen bis 2020 an der Universität Hohenheim

Der neue Gleichstellungsförderplan der Universität Hohenheim führt eine Quotenregelung für Wissenschaftlerinnen ein. Der Anteil von Professorinnen soll bis 2020 auf 20% und langfristig auf 30% steigen. Eine zentrale Maßnahme ist der Einsatz einer Datenbank für exzellente Wissenschaftlerinnen.

Weiterhin besteht eine Aufgabe darin, gesammeltes Material (Interviews, Mitschnitte, etc) für die Sendung zu schneiden und ggf. die Tonhöhen und die Lautstärke zu normalisieren. Bei Materialmangel kann auch mal ein Blick auf die Materialsammlung von freie-radios.net geworfen werden. Dort bieten andere freie Radios Teile ihres Materials an, sowie das eigene kann dort auch angeboten werden.

Veranstaltungshinweise für die Region werden i.d.R. auch recherchiert und sortiert um sie in der Sendung passend präsentieren zu können.

Zum Schluss ist es natürlich die Übung, die es einem ermöglicht, ungehemmt und frei im Radio zu sprechen und der Sendung damit interessant und frisch zu halten.

Seit der letzten Sendung versuchen wir vermehrt auf freie Musik (Open Culture) zu setzen, um die Sendung anschließend komplett ins Netz stellen zu können.

Insgesammt kann ich es nur empfehlen, sich mal das freie Radio in seiner Umgebung anzuschauen, denn es macht unheimlich Spaß und erhöht den eigenen Erfahrungsschatz immens, auch was das Rede vor einem Mikrofon angeht.

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Kultur
07 Sep

Artikelempfehlung: Einführung in die Künstliche Intelligenz

Published by Eichi

Empfehlen kann ich den Artikel Douglas Hofstadter: Ein Gespräch über Grenzen Künstlicher Intelligenz auf ZEIT ONLINE. Eine nette Einführung in die Grenzen und Fortschritte der Künstlichen Intelligenz.
Ein kurze Stelle, die mir sehr gefallen hat und welche euch den Artikel schmackhaft machen soll, gleich vorweg:

ZEIT Campus: Könnten Sie ein konkretes Beispiel für solch eine Mikrowelt geben?

Hofstadter: Ich spreche von winzigen Analogien und Analogieschlüssen. Zum Beispiel die Frage: Wenn die Buchstabenfolge ABC zu ABD wird, wozu wird dann die Buchstabenfolge PQR? Das ist eine Aufgabe, für die fast jeder erwachsene Mensch die Lösung PQS anbietet. Diese Antwort ist von zahlreichen stillschweigenden und nicht zuletzt ästhetischen Voraussetzungen bedingt. Schließlich böte sich auch PQD als Antwort an, nach dem Prinzip: Der letzte Buchstabe wird durch D ersetzt. Oder auch ABD, nach dem Prinzip: Jede Buchstabenfolge wird durch ABD ersetzt. Meine besten Doktoranden verbringen mehrere Jahre damit, Programme zu schreiben, die solche Probleme bearbeiten können. [....]

ZEIT Campus: Und mit der Lösung solcher Aufgaben haben die besten Programme Probleme?

Hofstadter: Die Frage ist bereits, was es bedeutet, "Probleme mit der Lösung zu haben". Instinktiv würden wir im ersten Fall sicher nicht an PQD als Lösung denken. Andererseits verstehen wir schon, wie man auf diesen Vorschlag kommen kann. Und schlägt uns einer ABD als Lösung vor, denken wir vielleicht, was für ein Schelm, und lachen dann gemeinsam. Aber ein Computerprogramm findet die Lösung ABD einfach nicht lustig. Das ist nur ein winziges Beispiel, das zeigt, wie unermesslich komplex die Leistungen des menschlichen Geistes sind.

Des weiteren wird der Turing-Test erklärt, über das "Ineinander leben" von Menschen philosophiert, die Qualität von kopierten Gehirninhalten erläutert, über die Angst vor Prostatakrebs von Robotern gewitzelt und vielem mehr. Empfehlenswert!

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Kultur
06 Sep

Mein Besuch im Haus der Geschichte Baden-Würtemberg oder: Was auf Goa-Partys noch fehlt

Published by Eichi

Gestern besuchte ich das Haus der Geschichte Baden-Würtemberg, leider war es mir nicht gestattet in den Ausstellungsräumen zu photographieren.
Alles in Allem war die Ausführung ganz nett, jedoch war der historische Faden etwas schwerer zu verfolgen. Vielmehr war es eine Ausstellung von Gegenständen, chronologisch sortiert, wie man es eben von einem Museum erwartet.
Ohne Vorwissen kann man aus diesem Museumsbesuch wenig Zusammenhänge mit nach Hause nehmen. Somit hatten mich irgendwelche Fahnen von 1840 weniger Interessiert, die Aufrufe und Wahlzettel von 1918 bis 1938 fand ich hingegen sehr interessant.

Sehr erstaunt jedoch war ich über einen Raum, den wir nach Ende der Ausstellungsräume betreten haben. Zuerst hatte ich das Gefühl, wir hätten von hinten eine Theaterbühne betreten.
Jedoch waren wir auf einer sehr witzige Chill-Out-Area für Museumsbesucher gestoßen. So etwas würde man sich nach 3 Stunden tanzen auf jeder Goaparty nur wünschen...

Durchsuchtige Halbkugeln aufgehängt an Ketten mit integriertem Sitzkissen, umkreist von virsuellen Effekten und 5 Sekunden-Ausschnitten aus allerlei Komödien und ähnlichem. Je nach Drehung des Halbkugel-"Schalltrichters" konnte man sich anderen akustischen Phänomenen hingeben...

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Kultur
13 Jan

Filmkritik: "Mein Führer"

Published by Eichi

Die Hauptrolle wird von -the one and only- Helge Schneider gespielt.
Nachdem ich jetzt alle positiven Aspekte des Film genannt habe (ja, es sind leider wirklich nicht viele) will ich erläutern, was mir an dieser Komödie überhaupt nicht gefallen hat:
Den missglückte Versuch, dem Inhalt der Geschichte doch ein wenig Ernsthaftigkeit zu geben, welcher durch gewisse Szenen, die auf die Grausamkeit zu jener Zeit hinwiesen und teilweise Verwendung von historischen Originalaufnahmen verbrochen wurde, irritierte mich als Zuschauer doch sehr, da mir nicht mehr klar war, was jetzt eigentlich zynisch sein sollte und was nicht.
Einige Nebenhandlungen machten sehr stark den Anschein, als soll damit die Filmlaufdauer, wie Koks mit Mehl gepanscht, künstlich gestreckt werden.
Überaus witzige Szenen (in der Fachsprache auch "Brüller" genannt) waren selten bis gar nicht zu finden. Ein paar wenige, der Witzigkeit nahe kommende Stellen, konnten das ganze Schlamassel letztendlich auch nicht mehr retten.
Auch wenn Hitler dabei des öfteren auf die Schippe genommen wurde, waren es wohl die Zuschauer, die sich am Ende des Films verarscht vor kamen - so zumindest erging es mir.
Es mag wohl auch an den hohen Erwartungen gelegen haben, die ich an jenem Film hatte.
Alleinig einer Aussage, die Helge Schneider von sich gegeben hat, kann ich nur voll und ganz zustimmen: Der Film ist einfach nicht lustig. Quelle
Fazit: Ich rate jedem, der den Film noch nicht gesehen hat, es dabei zu belassen und den Abend anderweitig zu genießen.

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Politik, Kultur
28 Nov

Tarzanpanorama - Bilder zum Träumen

Published by Eichi

Vor einiger Zeit bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich keinem vorenthalten will. Es handelt sich hierbei vermutlich um einen Hobbyfotographen. Er macht seit vielen Jahren Panoramabilder die, -seiner Meinung nach- viel zu selten gemacht werden.
Wenn ihr seine Bilder gesehen habt, bleibt euch nichts anders übrig, als ihm zuzustimmen.
Solche wunderschönen Bilder bekommt man wirklich nicht oft zu sehen. Mich packt jedesmal die Reiselust aufs neue, wenn ich die Seite besuche...zum Glück habe ich schon jemanden gefunden der mit mir nächsten Sommer durch Frankreich, England und Schottland trampen will ;)

So, nun will ich euch den Link nicht weiter vorenthalten:
Tarzanpanorama
(Bilder unter dem Punkt "Gallery")

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