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Merkel, die SMS und das kleine Eingeständnis

09 Apr
Published by Eichi

Eigentlich handelt der SpiegelOnline Bericht ja nur von der SMS Leidenschaft unserer Kanzlerin, doch als ich eine Passage las, war ich doch ein wenig verwundert. Die Frau, sie sonst für Überwachung, Verbote und Sanktionen steht, ganz mit Rückhalt ihrer Partei, äußert sich wie Folgt zu der Überlegung, Handys in in wichtigen Sitzungen wie dem Koalistionsausschuss zu verbieten, denn, wie es im Bericht heißt: "[..] was dort erzählt wird, landet oft postwendend in den Medien. Die naheliegende Vermutung: Brenzlige Interna werden per SMS weitergetragen."

Merkel argumentiert gegen ein Verbot wie folgt:
""Aber Verbot hilft da nicht", erklärte die Kanzlerin. "Das hat ja doch keinen Sinn. Dann gehen die Leute aufs Klo und schreiben da eine SMS.""

Das Terroristen dann andere Medien zur Kommunikation benutzen; dass Drogendealer dann eine Seitenstraße weiter gehen, wenn irgendwo eine Kamera installiert wird, dass immer größere Einschränkungen meißt nur die Unschuldigen Treffen....zu diesen Erkentnissen scheint sie allerdings noch nicht gekommen zu sein. Wird da der weite Horizont nur ausgepackt, wenn er Vorteile bringt?

Dazu zitiere ich nun nochmal Markel's Wort in Gottes Ohr zum Handy-Verbot: "Ich finde, wir sind ja nicht im Kindergarten"

(Bezogen auf: Spiegel.de)

Themen 

Politik, Humor

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