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Filmkritik: "Mein Führer"

Die Hauptrolle wird von -the one and only- Helge Schneider gespielt.
Nachdem ich jetzt alle positiven Aspekte des Film genannt habe (ja, es sind leider wirklich nicht viele) will ich erläutern, was mir an dieser Komödie überhaupt nicht gefallen hat:
Den missglückte Versuch, dem Inhalt der Geschichte doch ein wenig Ernsthaftigkeit zu geben, welcher durch gewisse Szenen, die auf die Grausamkeit zu jener Zeit hinwiesen und teilweise Verwendung von historischen Originalaufnahmen verbrochen wurde, irritierte mich als Zuschauer doch sehr, da mir nicht mehr klar war, was jetzt eigentlich zynisch sein sollte und was nicht.
Einige Nebenhandlungen machten sehr stark den Anschein, als soll damit die Filmlaufdauer, wie Koks mit Mehl gepanscht, künstlich gestreckt werden.
Überaus witzige Szenen (in der Fachsprache auch "Brüller" genannt) waren selten bis gar nicht zu finden. Ein paar wenige, der Witzigkeit nahe kommende Stellen, konnten das ganze Schlamassel letztendlich auch nicht mehr retten.
Auch wenn Hitler dabei des öfteren auf die Schippe genommen wurde, waren es wohl die Zuschauer, die sich am Ende des Films verarscht vor kamen - so zumindest erging es mir.
Es mag wohl auch an den hohen Erwartungen gelegen haben, die ich an jenem Film hatte.
Alleinig einer Aussage, die Helge Schneider von sich gegeben hat, kann ich nur voll und ganz zustimmen: Der Film ist einfach nicht lustig. Quelle
Fazit: Ich rate jedem, der den Film noch nicht gesehen hat, es dabei zu belassen und den Abend anderweitig zu genießen.

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